Zu einem Vortrag über Beseitigung von Wohnbarrieren und energetische Altbausanierung hatte die Arbeiterwohlfahrt (AWO) Merkstein eingeladen. Beate Schraven aus dem Team der Beratungsstelle Altbau Plus stellte in einer anschaulichen Power-Point-Präsentation konkrete und oft einfache Lösungen bei der Sanierung alter Wohngebäude vor. Ausgelöst war der Informationsnachmittag durch die Zusammenarbeit des AWO-Quartierprojektes „Mitten in Merkstein“ mit der Beratungsstelle.

„Es muss nicht immer teuer sein“, sagte sie. Ihr Apell „heute schon an morgen denken“ richtete den Blick darauf, dass fast alle Menschen am liebsten in vertrauter Umgebung bleiben möchten. Und – auch das sollte verinnerlicht werden – „Barrierefreiheit ist Qualität für jedermann, nicht nur für die Alten, und müsste daher selbstverständlich sein.“

Bei der Planung sollte nicht im Vordergrund stehen, unbedingt irgendwelche Normen zu erfüllen, sondern zu prüfen, was die Bewohner individuell brauchen und wünschen. Die tatsächlichen Bedürfnisse seien im Vorfeld zu analysieren. Zu einer solchen persönlich passenden Planung ist Altbau Plus die richtige Adresse, waren die Zuhörer überzeugt.

 

Beate Schraven beim Vortrag in der AWO-Begegnungsstätte. (Fotos: Wilfried Ullrich)

 

Der gemeinnützige Verein, 2004 auf Initiative der Stadt Aachen gegründet, versteht sich als Initialberatung, als erste Station auf dem Weg zu einer erfolgreichen Sanierung. Das Team bilden ausschließlich Fachleute, Ingenieure und Architekten, Zahlreiche Mitgliedsorganisationen, von der RWTH über Energieunternehmen, Stadt und Städteregion Aachen, Kreditinstitute und Handwerkerinnungen, tragen mit ihren Beiträgen den Verein und bringen auch ihre Fachkompetenz in die Arbeit ein.

Energieeffizenz

Ein wichtiger Schwerpunkt, neben der Barrierefreiheit, ist die energieeffiziente Sanierung von Altbauten. Zu allen infrage kommenden Energiesparmaßnahmen am Gebäude, Dämmung von Dach, Decken und Außenwänden, sowie Heizungstechnik, kann Altbau Plus kompetent beraten.

Auch über die aktuellen Förderprogramme sind die Experten bestens informiert. „Dazu müssen wir ständig auf dem laufenden bleiben“, so Beate Schraven, „die Bedingungen ändern sich in immer kürzeren Abständen als noch vor Jahren.“ Grundsätzlich gibt es zum Beispiel über die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) die Fördermöglichkeit per Zuschuss und / oder Kredit.

Einmal im Monat findet in der Geschäftsstelle am Aachen-Münchener-Platz 5 in Aachen ein kostenloser Sanierungstreff mit Fachvorträgen zu ausgewählten Themen statt. Die Beratung von Altbau Plus ist kostenlos und unabhängig.

Erreichbar ist das Beratungsteam unter der Rufnummer 0241 / 4138880 oder per Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Im Internet: www.altbauplus.de