Für Lothar Cecharowski, den Leiter des Walter-Heckmann AWO-Senioren- und Sozialzentrums Herzogenrath ist es „ein wichtiges Thema“. Im Rahmen der Internationen Aktionswoche gegen Rassismus versammelten sich Bewohner, Mitarbeiter und weitere Personen aus der Öffentlichkeit, um demonstrativ Position „gegen Menschenverachtung“ einzunehmen.

Eine klare Haltung für Solidarität und gegen Rassismus nimmt das Walter-Heckmann AWO-Senioren- und Sozialzentrum Herzogenrath in Merkstein ein.

 

Mit dabei waren für den Integrationsrat der Stadt Herzogenrath, Ahmed Brimil, der AWO-Ortsvereinsvorsitzende Horst Herberg, der Vorsitzende des Fördervereins der Einrichtung, Erwin Künkeler, und Kuratoriums-Vorsitzender Günter Prast. Im Festsaal des Hauses in Merkstein erläuterten Schüler einer Fachseminarklasse des Institutes für Pflege und Soziales (IPS) in einer kleinen Präsentation den Begriff „Kultursensible Pflege“.

Die Vorsitzende des Heimbeirates, Edeltraut Lorenz, und mehrsprachige Pflegekräfte des Hauses gaben gemeinsam in ihren Muttersprachen das Leitbild der Arbeiterwohlfahrt wieder. Die AWO bekennt sich zur Vielfalt und stellt sich „gegen Menschenverachtung, bezieht Stellung gegen Rassismus und Rechtsextremismus.“ Einrichtungsleiter Cecharowski: „Wir dürfen nicht zuschauen, wie Rassismus in die Mitte der Gesellschaft vorstößt.“ Die „im Seniorenzentrum gelebte Vielfalt“ wurde nicht nur in den Sprachen deutlich: Es gab Speisen anderer Länder. Zum Abschluss der Aktion versammelten sich die Teilnehmer vor dem großen und bunten Transparent „AWO gegen Rassismus“.