Einen der letzten sommerlich heißen Tage konnten 60 Mitglieder und Freunde der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Merkstein in Limburg an der Lahn erleben.

Erwartungsvoll: Unsere Busreisegruppe. (Fotos: Wilfried Ullrich)

 

Nach einer gemächlichen Flussfahrt mit dem Fahrgastschiff „Wappen von Limburg“ bei Kartoffelsalat und Bockwurst sowie Informationen zum beiderseitigen  Uferberbereich, hieß es, die pittoreske mittelalterliche Stadt zu erkunden, eine der wenigen in ihrem Kern unzerstört gebliebenen Städte.

Mittagessen auf dem Fahrgastschiff.

 

Bereits im 13. Jahrhundert kamen die Bürger von Limburg zu Ansehen und Selbstbewusstsein. Davon zeugen noch heute die die repräsentativen Fachwerkbauten und gotischen steinernen Hallenhäuser. Der Reichtum gründete nicht zuletzt darin, dass eine wichtige Fernhandelsstraße des 14. Jahrhunderts durch Limburg führte: Via publica von Brüssel nach Prag. Frankfurt, Würzburg, Regensburg, Passau, um nur einige zu nennen, waren herausragende Stationen auf diesem Weg

Ein eindrucksvolles historisches Stadtbild.

 

Die Brücken in diesen Städten gehören zu den ältesten Steinbrücken in Mitteleuropa. Und eben Limburg. Die Brücke über die Lahn, 1354 fertiggestellt, war mit ihrem heute noch zu bewundernden Wehrturm Zollstation. Limburg entwickelte sich zu einem blühenden Gemeinwesen.

Der Georgsdom in Limburg/Lahn.

 

Noch vor dem Stadtrecht hatte Limburg eine eigene Münzprägung. Die zahlreichen Märkte haben bis heute ihre Namen bewahrt. Und hoch über der Stadt thront der spätromanische Georgsdom, 1235 eingeweiht, eine der schönsten Kathedralen des Hochmittelalters.