Die „Zeitung am Sonntag“ stellte in ihrer Ausgabe am 2. Mai 2021 den Förderverein des Walter-Heckmann AWO- Senioren- und Sozialzentrums Herzogenrath vor, das sich in Merkstein an der Marie-Juchacz- bzw. Römerstraße befindet. Die Fragen des Redakteurs  beantwortete Vorsitzender Erwin Künkeler.

INTERVIEW IM RAHMEN DER VEREINSPORTRÄTREIHE

Menschlich und materiell viel bewirken

„Freunde und Förderer des Walter-Heckmann AWO-Senioren- und Sozialzentrums Herzogenrath e. V.“ sehr aktiv.

Erwin Künkeler ist Vorsitzender des Fördervereins.

In dem Sonntagsblatt heißt es:

Im Rahmen unserer Vereinsporträtreihe stellen wir heute die „Freunde und Förderer des Walter-Heckmann AWO-Senioren- und Sozialzentrum e. V.“ vor, dessen Vorsitzender der Kohlscheider Erwin Künkeler ist. Er beantwortete auch unsere Fragen.“

Wie würden Sie die Aufgabe Ihres Vereins kurz beschreiben?

Erwin Künkeler: Zweck des Vereins ist es, den Bewohnerinnen und Bewohnern des Walter-Heckmann AWO-Senioren- und Sozialzentrums Herzogenrath bei der Gestaltung und Bewältigung ihres Alltags zu helfen. Hierzu zählt die Unterstützung gezielter Projekte der Einrichtung.

Was ist dabei die größte Herausforderung und warum?

Erwin Künkeler: Wichtig hierbei ist es, dass die von unserem Verein geförderten Projekte der Allgemeinheit dienen und nicht Klientelpolitik sind. Unser Verein zählt 50 Mitglieder, diese können dennoch viel bewirken. Wir haben in den fast 20 Jahren unseres Vereinsbestehens mit insgesamt etwa 50.000 Euro Anschaffungen und Projekte gefördert, die den Bewohnerinnen und Bewohnern unmittelbar zu Gute gekommen sind.

Inwieweit schränkt die Pandemie die Vereinsarbeit ein bzw. verändert sie diese?

Erwin Künkeler: Zeitweise waren unsere Vereinsaktivitäten stark eingeschränkt oder wegen des Besuchsverbotes kaum möglich. Diese Situation hat sich nach dem Impfvorgang etwas  gelockert. Das Seniorenzentrum konnte keine Veranstaltungen für Gäste durchführen, an denen unser Verein stets beteiligt war. So zum Beispiel mussten wegen der Schutzauflagen die Feste ausfallen, zu denen die Bürger eingeladen wurden.

Wie tauschen sich die Mitglieder in so einer Zeit eigentlich aus bzw. wie (und in welcher „Frequenz“) informiert der Vorstand (über Aktuelles)?

Erwin Künkeler: Die meisten Informationen wurden coronagerecht telefonisch oder per E-Mail ausgetauscht.

Welche Fragen tauchen in so einer Zeit seitens der Mitglieder an den Vorstand auf?

Erwin Künkeler: Es gibt eine Fülle von Fragen. Zum Beispiel, wann ist es wieder erlaubt, im Seniorenzentrum normale Besuche oder das Sommerfest, oder den Martinsbasar durchzuführen? Verbindliche Antworten sind derzeit leider nicht möglich. 

Warum ist Ihnen persönlich das Engagement im Verein wichtig?

Erwin Künkeler: Jedes ehrenamtliche Engagement ist für die Gesellschaft wichtig. Unser doch relativ kleiner Verein kann menschlich und materiell relativ viel bewirken. 

Übernehmen andere im Verein auch gerne Verantwortung oder ist es schon mal schwierig, neue Vorstandsmitglieder oder andere Funktionsträger zu finden?

Erwin Künkeler: Eine vernünftige und zielorientierte Vereinsarbeit funktioniert nur dann, wenn jedes einzelne Mitglied, aber hauptsächlich die gewählten Vorstandsmitglieder, sich verantwortungsvoll in die Diskussionen, in die Vorbereitungen und die Ausführungen einbringt.  Neue Mitglieder, Spender und Funktionäre sind uns jederzeit sehr willkommen.

Was war Ihr schönstes bzw. nachhaltigstes Erlebnis mit dem Verein?

Erwin Künkeler: Die schönsten Erlebnisse sind die zufriedenen Gesichter und Komplimente der Bewohner innen und Bewohner, aber auch der Angehörigen nach gelungenen Festen und Veranstaltungen. 

Was wollten Sie den anderen Vereinsmitgliedern/Unterstützern/der Politik immer schon mal sagen?

Erwin Künkeler: Wir bitten die Vereinsmitglieder und Unterstützer, dem Förderverein und dem Seniorenzentrum die Treue zu halten und uns weiterhin aktiv zu helfen.

Welche größeren Ziele/Aktivitäten haben Sie (vielleicht) mittel- und langfristig Sie trotz/nach Corona mit dem Verein im Blick?

Erwin Künkeler: Ein großes Ziel ist es, mehr Mitglieder zu gewinnen, die das Anliegen unterstützen, damit die zukünftigen Herausforderungen bewältigt werden. Hierbei steht uns das Wohl der Bewohnerinnen und Bewohner immer im Vordergrund.  Wer bei uns mitmachen möchte, ist willkommen.  

Nähere Informationen zum Förderverein können unter der Rufnummer 02406 / 86-0 angefordert werden.