Eine spannende Lehrstunde über Igel erlebte eine Gruppe der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Merkstein im Garten von Sandra Nitschke. Die engagierte Igelpflegerin gehört zu einem Netzwerk von 15 Helferinnen im Raum Aachen/Düren, die verletzte Igel pflegen, aufpäppeln, mit Medikamenten versorgen um sie nach erfolgreicher Genesung auszuwildern. Die ehrenamtlich Tätigen arbeiten mit dem NABU Düren zusammen.

Fütterung des Pflegebabys.

Im vergangenen Jahr sind auf diese Weise 170 Igel gerettet worden. Nur wenige Tierärzte kennen sich damit aus, weiß Sandra Nitschke. Zu ihnen gehört der Merksteiner Arzt Dr. Mertens.

Coronabedingt haben die Gefahren für die Stacheltiere zugenommen. Viele Menschen, die zu Hause bleiben mussten, hätten ihre Gärten gründlich aufgeräumt, „und so dem Igel Schutz- und Rückzugsräume genommen. Ein übriges tun Elektrogeräte im Garten.“ Von schlimmen Verletzungen berichtet die engagierte Tierschützerin. Mit Herzblut und wenn nötig rund um die Uhr kümmern sich die fleißigen Helfer um die Notfälle. Der jüngste hilfebedürftige Igel in ihrer Obhut ist gerade drei Wochen alt, von Sandra Nitschke liebevoll Baby genannt.

Qualifiziert berichtete Sandra Nitschke den AWO-Gästen.

 

Zwanglos und fast im Plauderton, aber sehr kompetent, vermittelte die Merksteinerin eine Fülle aufschlussreicher Informationen, die für die sehr beeindruckten AWO-Gäste sehr spannend waren. Bei ihnen wurde die Notwendigkeit der aktiven Hilfe für die Tiere deutlich.   

Wohlbehütet bis zur Gesundung.

Die aktiven Igel-Freundinnen sind auf Spenden angewiesen um die notwendige Arbeit zu finanzieren. Das Netzwerk informiert auf Facebook: www.facebook.com/IgelundCo/